Schlichter und der Fussball

Das DFB-Museum in Dortmund!

Die Marschrichtung war klar: 

Das Deutsche Fußballmuseum soll lebendiger Erinnerungs- und Erfahrungsort deutscher Fußballgeschichte sein. Dabei steht die Information über fußballhistorische Ereignisse und die Entwicklung des Sports in all seinen Facetten ebenso im Mittelpunkt wie soziale und gesellschaftliche Themen rund um den Fußballsport. Das Museum soll ausdrücklich besucherorientiert gestaltet sein und strebt eine hohe Erlebnisqualität und Attraktivität an. Es soll informieren, zum Nachdenken anregen, überraschen, berühren, begeistern...

Rund 1.600 Exponate und insgesamt 25 Stunden Filmmaterial sind auf dem interaktiven und multimedialen Rundgang zu entdecken. 3D-Kino, die Schatzkammer mit den bedeutendsten Trophäen, eine Reporterkabine und vieles mehr sind nun zu erleben. Darüber hinaus stoßen die Gäste auf viele Kapitel in der 140-jährigen Fußballgeschichte. Der Fußball aus verschiedenen Blickwinkeln. Mitdenken, mitfiebern, mitspielen. Wenn Sie auch mal nach Dortmund wollen – Infos hier:

www.fussballmuseum.de

 

Aufsehenerregend erhebt sich der Baukörper als aufgeständerte Box mit keilförmigen Einschnitten an der Ost- und Westseite. Das Fußballthema wird nach außen unter anderem durch eine perforierte Metallfassade kommuniziert und aufgegriffen. 

Im Innern des 7.000 m2 großen Fußballmuseums wird der Besucher begeistert sein.

Die Fa. Schlichter am Werk:

Noch lange vor der offiziellen Eröffnung wurde das Dach zum neuen Interims-Arbeitsplatz von Günter Peters und seinem durchschnittlich fünf Mann starken Montageteam. Sie begannen im Januar 2014 mit den Dämm- und Eindeckarbeiten auf dem knapp 2.000 m2 großen Flachdach. „Genauer gesagt handelt es sich um zwei Dachflächen mit leicht abgewandelten Konstruktionen“, so der verantwortliche Vorarbeiter von unserem mit den Dacharbeiten beauftragtem Unternehmen „Circa 670 m2 des Flachdaches sind in einem Winkel von 18º geneigt, um die keilförmige Geometrie des Baukörpers zu erzeugen. Daran schließen sich weitere 1.300 m2 als ebene Dachfläche an. Der später nicht mehr sichtbare Dachaufbau gleicht sich größtenteils bei beiden Flächen. Trapezprofile bilden die Basis für die Konstruktion. Darauf haben wir zunächst eine kaltselbstklebende Elastomerbitumen-Dampfsperrbahn („SOPRAVAP Stick Alu TS“) verlegt. Anschließend erfolgte die Verlegung des ,Prodach’-Dämmsystems von ROCKWOOL, mit dem wir schon viele Flachdächer zeitgemäß wärmegedämmt haben. Und das in nichtbrennbarer A1-Qualität.“ 

Trittsicheres und drucksteifes Dämmsystem

Gedämmt wurde zweilagig: Auf eine erste 100 mm dicke Lage aus hochwärmedämmenden Steinwolleplatten wurde eine zweite, 80 mm dicke Lage im Versatz verlegt. Die zum „Prodach“-System gehörenden „Prorock“-Dämmplatten zeichnen sich durch eine niedrige Wärmeleitfähigkeit (λ = 0,036 W/(m·K)) aus und sind zur weiteren Montage unmittelbar begehbar. Die deutlich höhere Dämmleistung des „Prodach“-Systems gegenüber anderen Systemen für nicht belüftete Metalldächer ergibt sich aus der weitestgehenden Minimierung von Wärmebrücken. Bei herkömmlichen Dächern mit Metalleindeckung mindern durchdringende metallische Distanzkonstruktionen, z. B. Z-Profile oder Halter, die Dämmwirkung in erheblichem Maß. Zudem können die dadurch entstehenden Wärmebrücken zu Kondensatbildung führen. Beim „Prodach“-System von wird die Dämmschicht nur punktuell von wenigen Systembefestigern durchdrungen. Die Befestigung der Metalleindeckung erfolgte auf speziellen, in die Dämmstoffoberfläche eingelassenen Schienen, die exakt nach dem von erstellten Verlegeplan montiert werden.  

Robust, langlebig, energieeffizient

Auf beiden Dachflächen gleichermaßen erfolgte die Fixierung der Befestigungsschienen und damit die Fixierung des gesamten Dachaufbaus auf der Tragschale aus Stahltrapezprofilen. Dann wurden unmittelbar auf den Schienen die so genannten Klipps mit selbstschneidenden Schrauben gesetzt. Darauf folgte die Eindeckung mit Stehfalz-Aluminium-Profilen (Kalzip), die in die Klipps eingeklickt und anschließend gebördelt werden konnten. Auf von Nässe gefährdeten Dachbereichen, z. B. im Anschluss an eine das gesamte Dach mittig durchlaufende Edelstahl-Rinne zur Wasserableitung, erhielten die Dämmplatten noch eine rückstausichere Abdichtung. 

Das Dach ist dank seiner Metalleindeckung aus Aluminium äußerst robust und langlebig, während die 180 mm dicke Dämmung für eine zeitgemäße Energieeffizienz sorgt. 

 

(Bildquelle: Kalzip GmbH)